«

»

Pressegespräch zum Kampagnenstart

FRN_presse1

Am 4. April fand ein Pressegespräch zum Kampagnenstart in den Räumen des Migrationsrats Berlin-Brandenburg (MRBB) statt. Mit dabei waren alle bleiben, The VOICE Refugee Forum, Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen, afrique-europe-interact, Allmende e.V., der VVN/BdA Berlin und andere Antifa-Gruppen. Die Agenturen dpa und epd waren da, ansonsten vor allem linke Zeitungen.

Wir sind u.a. auf den anstehenden NSU-Prozess in München eingegangen. Die Abschaffung des Grundrechts auf Asyl 1993 hat auch die “Generation NSU” geprägt. So wurde der sog. Asylkompromiss von CDU/CSU, FDP und SPD unmittelbar nach dem Pogrom von Rostock-Lichtenhagen vereinbart – offiziell auch als Befriedungsgeschenk an die Bevölkerung. Nazis haben so erfahren und auf Jahrzehnte gelernt, dass rassistische Gewalt mehr bewirkt als jede Protestwahl.

Das Pressegespräch entwickelte sich schnell zu einer Pressediskussion, u.a. zu Möglichkeiten, verschiedene antirassistische Kämpfe zu verknüpfen. Die begleitende Presseerklärung kann hier nachgelesen werden.